Endlich habe ich es mal fertiggebracht an einem PM Camp, der “wichtigsten Unkonferenzreihe zum Thema Projektmanagement”, teilzunehmen. Und zwar nicht an irgendeinem, sondern der Mutter aller PM Camps, dem PM Camp Dornbirn. Dieses Jahr unter dem Motto “Beyond Project Management”. Der etwas verschlafene Veranstaltungsort in Vorarlberg mag auf Uneingeweihte den Eindruck eines provinziellen Events erwecken, aber sowohl die Teilnehmerzahl verglichen mit anderen PM Camps als auch die Herkunft der Teilnehmer aus dem gesamten DACH-Raum widerlegen diesen Verdacht ganz klar.

Ich war ausgesprochen positiv von der Organisation wie auch den Teilnehmern überrascht.  Zum einen kamen die Teilnehmer fast alle aus der IT-Branche, so dass für mich ein direkter Praxisbezug gegeben war. Zum anderen brachte mir der explizite Barcamp-Charakter der Veranstaltung auch einen tatsächlichen Erkenntnisgewinn, der deutlich über jenem von klassischen, eher monologorientierten Konferenzen liegt. Besonders erfreulich fand ich, dass die Veranstaltung gänzlich frei von irgendwelchen Buzzwords und Dogmen war (Agile als “PM-Ersatz” und solche Sachen).

Etwas nachteilig fand ich allerdings, dass die Themen der Session teilweise relativ stark aus der Berater-Perspektive betrachtet wurden. Aus der Sicht eines Umsetzungsdienstleisters waren dann manche Diskussion eher weniger bedeutend bis irrelevant für mein Tagesgeschäft. Dennoch konnte ich ein paar Highlights mitnehmen, u.a. folgende Sessions.

Grossen Dank an die Organisatoren und die Teilnehmer des PM Camp. Leider konnte ich am zweiten Tag nicht teilnehmen, aber das nächste Mal soll das nicht wieder vorkommen!

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