Was ist die Macoun?

Die Macoun ist die größte deutschsprachige iOS und OS X Entwicklerkonferenz. Sie findet einmal jährlich, an einem Wochenende in der Mitte Deutschlands, in Frankfurt am Main statt.

Wenn man sich das Programm anschaut und auf der Webseite über das “no-tie” Symbol stolpert, wird klar, dass dies eine Konferenz von Entwicklern für Entwickler ist. Dementsprechend sind auch die  zu Teil drei parallelen Tracks nur für Entwickler oder für Entscheider mit einem guten technischen Hintergrundwissen geeignet. Im Publikum befanden sich vom absoluten iOS/OSX Neuling oder Hobby interessierten, über Freelancer, mit einem breiten Angebotsspektrum, bis zu langjährigen Vollzeit iOS/OSX Entwicklern in größeren Firmen, sowie technische Entscheider. Ein so breites Spektrum dürfte einmalig unter den deutschen Konferenzen sein. Das macht sicher ebenfalls den Charme der Konferenz aus.

Ein für manche sicher positiver Punkt ist, dass die Macoun konsequent auf deutsche Vorträge setzt. Das schliesst natürlich im Vorfeld schon einige sonst sicher sowohl interessierte als auch interessante Vortagende aus dem europäischen Raum aus. Da die Macoun allerdings schon in der aktuellen Form mit fast 500 Besuchern die Grenzen des aktuellen Austragungsortes ausreizt (sie findet in der Jugendherberge Frankfurt statt), ist eine Konzentration auf deutschsprachige Vortragende und Teilnehmer sicher Mittel zum Zweck.

Zur Konferenz gibt es, wie es sich für eine Entwickler-Konferenz in dem Bereich schon fast gehört, auch eine eigene iOS App. Innerhalb dieser können die Teilnehmer neben ihrem Twitter-Account auch die Sessions hinterlegen, an denen sie teilnehmen. Aufgrund der teilweise aufgetretenen Ungleichverteilung der Teilnehmer in Relation zu den drei Saalgrößen, scheinen diese Daten allerdings nicht für eine eventuell sinnvolle Umdisponierung genutzt worden zu sein.

Interessante Sessions
Da wir zu zweit auf der Macoun waren, konnten wir uns meist zwei der drei parallelen Tracks widmen.

Der Vortrag von Claus Höfele zu iOS MapKit Clustering Techniken war ein sehr gut strukturierter und vorbereiteter Vortrag (Slides). Der allerdings vom Namen her besser im Singular geblieben wäre, da nur eine Möglichkeit zum clientseitigen Clustering vorgestellt wurde.

Der spätestens seit der Mitgründung von objc.io in der Entwicklerszene bekannte Florian Kugler hat mit seinem Vortrag die verschiedenen Möglichkeiten zur parallelen Programmierung unter Objective-C vorgestellt und auf Fallstricke hingewiesen. Den Inhalt kann man als Artikel auf objc.io nachlesen.

 

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